Ashwagandha

Ashwagandha (Withania somnifera) ist ein ayurvedisches Adaptogen, das seit über 3000 Jahren in der indischen Medizin zur Stressreduzierung, Verbesserung des Schlafs und Unterstützung der reproduktiven Gesundheit verwendet wird.

Was ist Ashwagandha und wie wirkt es?

Ashwagandha (Withania somnifera), auch bekannt als „indischer Ginseng“ oder „Winterkirsche“, ist eine adaptogene Pflanze aus der Familie der Solanaceae. Die aktiven Bestandteile – Withanolide – modulieren die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) und regulieren Cortisol, das wichtigste Stresshormon.

Nachgewiesene Vorteile von Ashwagandha

Arten von Extrakten – KSM-66 vs. Sensoril vs. Standard

KSM-66 ist ein Goldstandard – 5% Withanolide, verwendet in den am häufigsten zitierten klinischen Studien. Wird ohne Alkohol, nur aus der Wurzel hergestellt. Empfohlene Dosis: 300-600 mg.

Sensoril – 10% Withanolide, aus Blättern und Wurzeln. Höhere Konzentration, aber oft mit stärkerer beruhigender Wirkung. Dosis: 125-250 mg.

Standardextrakte (2.5-5%) – günstiger, erfordern eine höhere Dosis (1000-2000 mg) für den gleichen Effekt.

Wann und wie Ashwagandha einzunehmen ist

Für Stress und Schlaf – abends vor dem Schlafengehen. Für Testosteron und Training – morgens und nach dem Training. Immer mit Nahrung für eine bessere Absorption (Withanolide sind fettlöslich). Zyklus: 8-12 Wochen Einnahme, dann 2-4 Wochen Pause.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Ashwagandha ist für gesunde Erwachsene in den empfohlenen Dosen sicher. Nicht empfohlen bei Schwangerschaft, Stillzeit, Autoimmunerkrankungen (Hashimoto, Lupus), Einnahme von Sedativa oder Levothyroxin ohne ärztliche Beratung.

Medizinischer Hinweis: Die Informationen dienen zu Bildungszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Vor der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels konsultieren Sie einen Arzt, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen oder eine chronische Krankheit haben.